Brille auf beim Rasenmähen!


Augen in Gefahr
Mann mäht den Rasen in seinem Garten.
mauritius images / Cavan Images

Rasenmähen ist nicht nur anstrengend und laut - die sommerliche Tätigkeit kann im wahrsten Sinne des Wortes schwer ins Auge gehen. Und zwar sowohl bei den Mähenden selbst als auch bei Unbeteiligten, die zufällig des Weges kommen.

Vor allem mittelalte Männer betroffen

Kaum fängt es in der Natur an zu wachsen, geht es vielerorts mit dem Rasenmähen und Freischneiden los. Eigentlich eine harmlose, wenn auch laute Angelegenheit, könnte man meinen. Doch weit gefehlt: Rasenmähen ist gefährlicher, als den meisten Mähenden bewusst ist.

Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von chinesischen Augenärzt*innen. Sie haben 140 Augenverletzungen analysiert, die sich in einem Zeitraum von acht Jahren in ihrer Region durch Mäharbeiten zugetragen haben. Betroffen waren vor allem Männer in der Altersgruppe von 40 bis 59 Jahren.

Netzhautlöcher und Augenentzündung

Die meisten Augenverletzungen ereigneten sich durch Unachtsamkeit. In der Folge schossen – ausgelöst durch den Mähvorgang – Fremdkörper ins Auge. Dort verletzten sie Linse oder Hornhaut, in einigen Fällen kam es sogar zu Löchern in der Netzhaut bis hin zu Netzhautablösungen. Bei jeder Zweiten konnten die Fremdkörper im Auge sichergestellt werden. Drei Viertel davon waren aus Metall, aber auch Tierhaare, Glassplitter oder Steine wurden dingfest gemacht.

Ein Viertel der Patient*innen entwickelte eine schwere Augeninfektion, eine Endophthalmitis. Bei ihnen waren durch die Augenwunde Pilze oder Bakterien in das Auge geraten. In fast allen Fällen mussten die Augen chirurgisch und medikamentös behandelt werden, in drei Fällen war es sogar erforderlich, das betroffene Auge zu entfernen.

Mit Brille wär es nicht passiert

Nur ein Viertel der Verletzten hatte beim Mähen eine Schutzbrille getragen, schreiben die Studienautor*innen. Doch dazu wird dringend geraten: Nur so könne das Risiko reduziert werden, dass die Grünpflege das Augenlicht kostet. Zudem sollten sich Unbeteiligte von Mähenden möglichst fernhalten – das gilt auch für Kinder, die im Garten spielen, wenn Papa den Rasen trimmt.

Quelle: Ärztezeitung

News

Gefahr für Nierensteine steigt
Gefahr für Nierensteine steigt

Wenn es immer heißer wird

Mit Nieren- und Harnleitersteinen muss man im Zeiten des Klimawandels auch hierzulande wohl häufiger rechnen. Da hilft nur eins: ausreichend trinken. Ganz besonders gilt das für bestimmte Risikogruppen.   mehr

Formula-Diät senkt Blutzucker

Übergewichtige Frau mixt sich einen Trunk aus dem Pulver einer Formula-Diät.

Nicht nur gegen Speck gut

Formula-Diäten helfen Übergewichtigen beim Abspecken. Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes kann der flüssige Mahlzeitenersatz bei strukturierter Anwendung noch mehr: nämlich den Blutzucker senken.   mehr

Hitzefolgen bei Kindern erkennen
Hitzefolgen bei Kindern erkennen

Hitzschlag und Sonnenstich

Ob im Buggy beim Familienspaziergang oder beim Spielen im Sandkasten: Wenn Babys und Kleinkinder der sommerlichen Sonne zu lange ausgesetzt sind, drohen im schlimmsten Fall ein Sonnenstich oder Hitzschlag. Wie erkennt man die ersten Anzeichen, und, vor allem, was ist dann zu tun?   mehr

Kaiserschnitt: Narbe mit Folgen
Kaiserschnitt: Narbe mit Folgen

Wenn die Narbe Probleme macht

Kaiserschnitte sind in Deutschland häufig. 2024 war jede dritte Geburt eine Kaiserschnittentbindung. Neben medizinischen Gründen spielen dabei auch Ängste und Lifestyle-Faktoren eine Rolle. Dass die durch den Kaiserschnitt entstandene Narbe dabei kein rein kosmetisches Problem ist, übersehen dabei viele.   mehr

Vit-D-Tabletten komplett auflösen!
Vit-D-Tabletten komplett auflösen!

Aufpassen bei Säuglingen

Für die gesunde Entwicklung von Zähnen und Knochen bekommen Säuglinge täglich Vitamin D. Wird es als Tablette verabreicht, heißt es aufpassen: Denn wenn sich die Tablette nicht vollständig auflöst, kann das Kind daran ersticken.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Mylius-Apotheke
Inhaberin Melanie van Huck
Telefon 036781/4 00 02
Fax 036781/4 06 44
E-Mail myliusapo@pharma-online.de